Spiegelneuronen

Sie haben sicher gemerkt, wie ansteckend es ist, jemanden gähnen zu sehen.


Warum öffnet die Mutter ihren Mund beim Füttern ihres Kindes?


Warum sehen wir weg, wenn Operationen in Fernsehen gezeigt werden?


All dies hat mit den Spiegelneuronen zu tun und damit, wie wir beeinflusst werden von dem, was wir sehen, hören und erleben.


Die Spiegelneuronen wurden in der zweiten Hälfte der 90-ziger Jahre in Parma, Italien, von einem Forschungsteam mit dem Professor Rizzolatti als Leiter entdeckt. Dadurch wurde es möglich, diese Phänomene neurobiologisch nachzuweisen und zu verstehen. Dadurch wurde es auch möglich, Gefühle, Intuition und Empathie mit der neurobiologische Wissenschaft zu verknüpfen.


Wenn ich beispielsweise sehe, was ein anderer Menschen macht, seine Körpersprache wahrnehme oder ihn sprechen höre, dann werden die Spiegelneuronen automatisch aktiviert! Es genügt bereits, mir eine Vorstellung davon zu machen, was der andere Mensch gedenkt zu tun, um Spiegelneuronen in meinem Gehirn zu aktivieren. Die Spiegelneuronen bewirken, dass ich das, was der andere Mensch gerade macht, so erlebe, als würde ich es selber tun.


Die Spiegelneuronen sind beispielsweise wichtig für Teamarbeit, Führung, Unterricht, Erziehung und Krankenpflege. Auch in der Medizin und der Physik wird den Spiegelneuronen eine immer größere Bedeutung beigemessen. Als Moralinstanz im Gehirn sind sie äußerst bedeutsam für das Zusammenspiel von Menschen, für die Kommunikation untereinander im Alltag, unter Kollegen und Freunden sowie innerhalb der Familie.


Wir bieten zu diesem Thema Vorträge oder Workshops von 2 Std bis 2 Tagen an. Hierbei erläutern wir beispielsweise, was Spiegelneuronen sind, wie sie Menschen beeinflussen und wie Sie diese Kenntnisse in Ihren Berufs-Alltag oder in der Mitarbeiterführung integrieren können. Unsere Vorträge und Workshops basieren auf aktuellen neurobiologischen Erkenntnissen.


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Mail: mats@projektcoaching.org